Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Rückblick – Familienfreizeit Maxov

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein – so lautete unser Thema zur Familienfreizeit in Maxov Ende September.

Wir waren knapp 40 Leute, Familien mit Kindern, Jugendliche, Konfirmanden… ! Die Gruppe mischte sich ganz wunderbar.

Und auch das Wetter meinte es sehr gut mit uns. So konnten wir die schöne Gegend genießen und auch am Lagerfeuer sitzen.

Inhaltlich haben wir uns mit dem oben benannten Thema, das heißt mit Engeln beschäftigt. Die Apostelgeschichte erzählt, dass die Apostel auf wunderbare Weise aus dem Gefängnis befreit werden. Es müssen Engel gewesen sein, die die Türen öffneten.

Engel haben wir nötig, wenn wir unterwegs sind. Engel brauchen wir, vor allen Dingen Friedensengel in unserer unversöhnlichen Welt. Engel verschenken wir. Wir geben sie den Kindern in die Hand, damit sie keine Angst haben müssen. Von sehr menschlichen Engeln haben wir auch an diesem Wochenende gehört, z.B. von Elsa Brandström, dem Engel der Gefangenen. Sie hat viel Versöhnungsarbeit geleistet.

In einem Lied heißt es:

1. Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel. Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein, oft sind sie alt und hässlich und klein, die Engel.
2.Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand, die Engel. Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel.
3. Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel. Dem Kranken hat er das Bett gemacht, er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht, der Engel.

Die nächste Familienfreizeit wird im Januar in Krummenhennersdorf sein: 18.-20.01.2019 – Bitte vormerken!

Brigitte Schleinitz


Gemeindeausfahrt nach Wittenberg



Am Samstag vor dem Reformationstag machten wir uns mit einer bunt gemischten Gruppe auf den Weg nach Wittenberg, um Luthers Spuren zu folgen.

Im 360° Panorama der Reformation konnten wir, dank der interessanten Führung, viele Details aus Martin Luthers Leben in Wittenberg entdecken. Am Anfang sah man Luther, wie er sich gegen den Ablasshandel aussprach. Dann konnte man Szenen aus den darauffolgenden 30 Jahren sehen und somit eine Zeitenwende mitverfolgen.
Aber auch die schlechten Seiten der Reformation, wie zum Beispiel der Bauernkrieg, waren ein Teil des Bildes.

Nach dem Mittagessen im Brauhaus hatten die knapp 50 Personen Zeit, sich die Kirchen und Höfe der Innenstadt anzusehen oder ein paar Eissorten zu probieren. Am Abend kamen wir alle glücklich und erschöpft wieder in Lohmen an und konnten auf einen schönen Gemeindeausflug zurückschauen.

Sarah Schleinitz

Fotos von oben nach unten:
Konfirmanden bei Luther
Wissenstest zur Reformation
Vikar I. Albert stellt seine Ausbildungsstätte vor


Ausblick ins neue Jahr – SPUR 8

– wir laden ein zum Glaubenskurs für jedermann

Jetzt haben wir Advents-und Weihnachtszeit. Viele freuen sich darauf und ich wünsche jeder und jedem besinnliche Stunden. Aber wir wissen, dass uns gerade jetzt viele Termine in Atem halten werden. Im neuen Jahr werden wir in Lohmen das Gemeindehaus fertig bauen, einweihen… Und noch manch anderes steht an.
Aber wir wollen uns auch Zeit nehmen, grundlegende Fragen des Lebens und des Glaubens zu bewegen.

Mit dem Glaubenskurs SPUR 8 wollen wir uns auf eine Reise begeben, eine Reise, die ins Land des Glaubens, zu sich selbst, zu anderen und zu Gott einlädt. Eine Reise, die spannend und lehrreich ist, die Spaß macht, den Horizont erweitert und das Leben nachhaltig verändern kann. Teilnehmen können sowohl Interessierte, die bisher gar kein oder ein eher distanziertes Verhältnis zur Kirche haben, als auch Gemeindemitglieder, die sich über ihren Glauben vergewissern und ihn vertiefen möchten.

An sieben Abenden wollen wir zu elementaren Inhalten des christlichen Glaubens ins Gespräch kommen. Jeweils zwei Mitglieder unserer Gemeinde führen in einem dialogischen Impulsvortrag zum Thema hin, der mit Bildern illustriert ist.
Dann tauschen wir in Gruppen unsere Fragen und Gedanken aus, bringen wir unsere eigenen Lebens- und Alltagserfahrungen ein. Ein zweiter Impuls soll dann die Gedanken vertiefen und weiterführen. Die Treffen dauern jeweils ungefähr zwei Stunden.

Wir laden dazu jeweils dienstags nach Dorf Wehlen ein. Folgende Themen sind an folgenden Abenden geplant:


05.02.2019
Gott – wie die Reise mein Bild verändern kann
12.02.2019
Sinn – wie ich ihm auf die Spur komme
05.03.2019
Glaube – wie ich trotz Hindernissen weiterkomme
12.03.2019
Sünde – was es damit auf sich hat
19.03.2019
Jesus – wo sich Himmel und Erde berühren
26.03.2019
Christ werden – wie Gott mit mir anfängt
02.04.2019
Christ bleiben – wie Gottes Geist uns trägt

Beim achten Treffen am 7. April wird ein Gottesdienst gefeiert, wobei dessen Bedeutung als ein Fest des Lebens auf neue Weise bewusst wird.

Brigitte Schleinitz


Vom Bau





Viel haben wir geredet und geschrieben, aber jetzt kann es jeder sehen. Der Anbau des Gemeindehauses in Lohmen wächst. Bald sind die Mauern vollständig hochgezogen. Das Ende der Bauarbeiten der Firma Zimmermann ist absehbar.

Heute wurde das Gerüst gestellt und damit erste Vorbereitungen für den Dachstuhl getroffen.

Pünktlich treffen seit einigen Wochen jeden Morgen 6.30 Uhr die Bauarbeiter ein. Sie arbeiten kontinuierlich, freundlich, gewissenhaft! Wir sind dankbar! Und zumindest die Zimmererarbeiten werden vor Weihnachten wohl noch abgeschlossen, ob auch der Dachdecker noch kommt, hängt von den Außentemperaturen ab.

Im Keller des Pfarrhauses steht schon jetzt der neue Heizkessel. Der Einbau erfolgte im Oktober. Und auch der Durchbruch vom Pfarrhaus in den Anbau ist schon erledigt.

Wir danken an dieser Stelle ganz besonders den Frauen, die die Küche mit umgeräumt haben!

Also – es ist schon viel geschafft, und das Schöne, man sieht jeden Tag einen kleinen Fortschritt! Ab Mitte Januar ist der Einbau der Fenster und Türen geplant. Für Januar ist auch die Elektrik vorgesehen. Und dann geht es an Fußboden und Fußbodenheizung.

Wir werden uns im Frühjahr 2019 im Erdgeschoss des Pfarrhauses einschränken und eine Interimslösung für die Toiletten schaffen! Denn dann beginnt die Sanierung der Sanitäranlagen im Pfarrhaus und damit verbunden ist auch der Umbau im jetzigen großen Gemeindesaal und in der Küche. Wenn alles klappt und es keine größeren Verzögerungen gibt, hoffen wir im Sommer fertig zu sein und das Schlimmste überstanden zu haben. Aber dann haben wir auch mehr Platz, und darauf freue ich mich schon!

Eine andere Sache sind die Finanzen. Mit circa 650 000€ fand ich das Ganze ja schon ziemlich teuer! Es wird wohl nicht ganz reichen. Das ist schon jetzt absehbar. Die Explosion der Baukosten trifft ja nicht nur uns, ist aber schon ein großes Problem unserer Zeit! Es gab düstere Prognosen am Horizont, aber ganz so schlimm ist es Gott sei Dank nicht. Wir sind schon froh, Firmen gefunden zu haben, die nicht das Doppelte oder Dreifache vom ursprünglich Geplanten verlangen.

Es ist zur Zeit nicht sinnvoll mit Zahlen zu operieren, da noch immer nicht alle Gewerke ausgeschrieben sind! Aber es ist sicher, dass wir Ihre Unterstützung benötigen. Und darum bitten wir Sie sehr herzlich! Man wird ja oft gefragt, was wünschst Du Dir zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Und dann fällt einem gar nichts ein, weil man ja schon alles hat, was man zum Leben braucht. Das Gemeindehaus jedenfalls freut sich über jede Spende! Und ich denke, es wird schön. Wir werden alle unsere Freude daran haben, es zu nutzen!

Brigitte Schleinitz

Spendenaufruf

Die Landeskirche unterstützt unseren Gemeindehausanbau sehr großzügig, aber 70.000€ Spenden müssen wir selbst einbringen. Davon haben wir bisher 35.000€ gesammelt. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie uns mit einer Weihnachtsspende unterstützen. Die können Sie gern in den, in diesem Gemeindebrief eingelegten Briefumschlag tun, oder aber auf unser Kirchgemeindekonto überweisen:

LKG Sachsen – KD-Bank; BIC: GENO DE D1 DKD; Kassenverwaltung Pirna
IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19
Verwendungszweck: LO/2633 Gemeindehaus Lohmen

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung, die Ihnen dann bei der Steuererklärung angerechnet wird!