Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Grenzenloses Fahrvergnügen – per Rad gemeinsam nach Děčín

Am 2. Juni war es soweit. Vor der Radfahrerkirche in Stadt Wehlen fand sich eine kleine Gruppe ein, um mit nach Děčín zu fahren. Nach der Überfahrt in Pötzscha warteten weitere Teilnehmer.

Das Wetter war angenehm und so ging es in flotter Fahrt elbaufwärts. Endlich ging es nun auch hinter Königstein flussnah weiter.

Lange hatten die Radfahrer auf die Schließung dieser Lücke warten müssen. Aber nun kann man auch dort angenehm durch die Elbaue gleiten – in wohltuendem und auch sicherem Abstand von Autos und Motorrädern.

In dieser ruhigen landschaftsnahen Weise führt der Weg ja auch weiter, kaum merklich gelangt man so ins Nachbarland. Und schon wenige Meter auf diesem anderen Boden wird man neuerdings von einer überdimensionalen Bank zur Rast geladen. Die Füße normalgroß gewachsener Menschen baumeln dann etwas in der Luft, aber das besondere Möbel ermöglicht besonders große Sitzgemeinschaften.

Es ist dann auch nicht mehr weit bis zum Gasthaus „Dolní Grund“ in Dolní Žleb, das vielen Radfahrern Platz und leckere Speisen bietet.

So gestärkt haben wir dann auch Děčín erreicht. Das mittlerweile schon weitgehend restaurierte Schloss bietet z.Z. mehrere Ausstellungen an. Wir haben uns die über die Spuren der Reformation in der Děčíner Umgebung angeschaut. Bei schönem Wetter ist nach wie vor der Rosengarten ein lohnendes Ziel, der aufgrund seiner exponierten Lage eine Rundumaussicht auf Stadt und Umgebung ermöglicht.

Nach einer weiteren Stärkung ging es an den Heimweg, den die meisten von uns noch per Rad unternahmen. Dank des Lückenschlusses in Königstein ist ein Děčín-Besuch per Rad von uns aus nun gut in einem Tag zu schaffen.

Michael Schleinitz


Seniorenrüstzeit in Johnsdorf

Im Zusammenhang mit der Jahreslosung war WASSER Thema der diesjährigen Seniorenrüstzeit im Haus GERTRUD in Jonsdorf.

Zu Beginn tauschten wir uns zu Sprichworten zu WASCHEN aus und erzählten bzw. hörten vom Waschtag in früherer Zeit. Im Gedicht WÄSCHEPLATZ von Erich Kästner spürt man regelrecht Sonne und Wind. Wir erquickten unsere müden Beine im frischen Wasser der Tretwasserbecken im Kurort Jonsdorf. Auch der Wirlpool des Hauses fand bei einigen wieder Interesse.

Eine erfahrungsbezogene Bibelarbeit zur Samariterin am Brunnen ließ uns in drei Gruppen arbeiten. Wie mag es der Frau gegangen sein, als sie plötzlich Jesus traf? Wie ist wohl ihr Leben nach dieser Begegnung weiter gegangen?

Die Tage beschloß eine Psalmen-Wanderung. Entsprechend der Landschaft lasen wir die Verse von Psalm 23 an verschiedenen Orten: Weg - Tal - Wasserquelle... der gedeckte Tisch empfing uns - wie auch sonst - diesmal zum gemeinsamen Abendmahl.

Passend zum Thema gab es FISCHE als Tischkarten von Ingrid Herr. Auch die wunderschönen Klappkarten mit gepressten Blüten und Gräsern bastelten wir unter ihrer Anleitung. Einige sollen zum STEENBRECHERFEST verkauft werden - für den neuen Gemeinderaum.

Dank Allen und Allem für diese schönen Tage.

Wer Lust bekommen hat auf diese gemeinsame Zeit, sollte sich Montag bis Mittwoch vor Himmelfahrt im Kalender 2019 anstreichen und freihalten.

Ulrike Oettel


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