Gemeindeleben - Lebendige Gemeinde

Krippenspiele in Rathewalde und Dorf Wehlen


Bereits vor den Herbstferien wurde wieder Ausschau nach passenden Krippenspielen gehalten. In Rathewalde, wie auch in Dorf Wehlen, fiel die Wahl dieses Jahr auf ein klassisches Krippenspiel.

Nachdem alle Krippenspieler in den Dörfern eingeladen wurden, konnte es dann auch nach den Herbstferien mit dem proben losgehen. Da wurden zunächst die Rollen verteilt, geschaut wie man sich in den einzelnen Szenen stellen kann und vor allem das sprechen geübt: „laut, langsam, und zur Gemeinde!“ :-)

In der Hauptprobe für jedes Krippenspiel wurde dann alles mit Musik, Licht und Tontechnik „zusammengebastelt“. Die Kinder und Jugendlichen der Philippuskirchgemeinde haben dabei in den 10 Wochen bis zum Heilig Abend fleißig geübt, um den Menschen zur Christvesper die Weihnachtsbotschaft wieder neu „vor Augen zu führen“. Vielen Dank an dieser Stelle für euer tolles Engagement und euren Einsatz für unsere Philippuskirchgemeinde! Es ist jedes Jahr wieder aufs Neue eine Freude mit euch gemeinsam Krippenspiele auszugestalten.

Auch Dank den vielen fleißigen Helfern, die bei den Proben mit geholfen und sich um Requisiten, Technik, etc. gekümmert haben, ist es immer eine Zeit, in der einem wirklich „das Herz aufgeht“. Also noch einmal herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer. In freudiger Erwartung auf die nächsten Krippenspielproben

Marcus Hohenhausen

In unserer Gemeinde wurden fünf verschiedene Krippenspiele aufgeführt. 70-80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren daran beteiligt! Die Gottesdienste am Heiligen Abend und auch am Epiphaniastag waren gut besucht, und die Aufführungen der Krippenspiele sind alle gut gelungen! Herzlichen Dank!

Brigitte und Michael Schleinitz


Weihnachten 2017 - einmal anders in Kamerun


Was hat das Krippenspiel 2017 in Rathewalde mit unserer Reise nach Kamerun zu tun? Eine ganze Menge. Da habe ich die “Uraufführung“ des mit viel Aufwand eingeübten Stückes nicht gesehen. Natürlich war ich gedanklich mehrfach dabei und habe 6000km entfernt mitgefiebert. (Das war bei 30°C nicht allzu schwer.) Aber zum Glück gab es am Dreikönigstag die Wiederholung - und die hat meine leichten Bedenken, ob alles klappt, von Beginn an aufgelöst. Vielen Dank an die 22 Mitspieler und alle drumherum für die gelungene Aufführung!

Warum Kamerun? Die große Tochter Magdalena lebt dort und also auch unsere beiden Enkelsöhne (3 und 0,5) samt katholischen Ehemann. Dazu fand am Tag davor die Doppeltaufe beider Kinder statt. Deshalb Kamerun.

Ein Krippenspiel gab es während der katholischen Nachtmesse in der Hauptstadt Yaounde bei den Brüdern von Saint-Paul nicht. Aber einen stimmungsvollen Gottesdienst.

Nach Eingangsliturgie, ersten Musikstücken und Verlesen der Weihnachtsbotschaft folgte eine sprachgewaltige Predigt von gut 20 Minuten. Leider auf französisch – später haben wir den Inhalt in seinen Grundaussagen übersetzt bekommen. Die Friedensbotschaft war auf vielfältige Art ausgelegt.

Dann wieder Musik – und was für eine! Eine richtige Band und ein gemischter Chor, der auch sehr rhythmisch tanzte, verbreiteten eine Mitmachlaune, die fast alle erreichte. Zu später Stunde dann “Stille Nacht“ - auf französisch – von einer vollen Kirche kamerunischer Christen inbrünstig gesungen – Gänsehaut! Da waren dann auch die 30°C vergessen, und draußen war es zumindest dunkel. Fast unser Weihnachtsgefühl. (Später haben wir im Radio gehört, dass man sehr anpassungsfähig ist und den Weihnachtsklassiker in “I´m dreaming of a tropical Chrismas...“ umgedichtet hat.)

Die christliche Kirche hat durch Kolonialzeit und missionarische Arbeit in Kamerun einen Anteil von fast 70% der Gesamtbevölkerung (muslimisch: 21%, religionsfrei: 3%!). Davon sind 40% protestantisch. Kirchen sind seit deutscher Besetzung 1886 viele um 1900 gebaut, in jüngerer Zeit auch einfache Hallenbauten und vereinzelt sogar futuristische Architekturen.

Es scheint im Straßenbild, dass zumindest in den Städten die verschiedenen Religionen sehr friedlich nebeneinander leben. Auch in der Großfamilie unseres nordkamerunischen Schwiegersohns gibt es einige Mischehen, die wir als liebe Menschen kennen gelernt haben.

Magdalena war für ein freiwilliges Jahr in Kamerun und hat dort eine Ansprechstelle für Behinderte mit aufgebaut. Sie betreut persönlich noch ein mehrfach behindertes Mädchen, das viel Unterstützung z.B. für Dauermedikamente, die selbst bezahlt werden müssen, braucht.

Auch diesmal hatten wir Hilfe im Gepäck mit. Wir konnten uns von der Dankbarkeit der Familie überzeugen (Foto). Das sind dann Glücksmomente, die viele Strapazen vergessen lassen. Das gibt Kraft für 2018!

Diethelm Beyrich


Ein Tapetenwechsel mitten im Advent?!

„…einfach mal raus …andere kennen lernen… ein Urlaub, das wäre schön!“ So hieß es im Flyer einer ganz besonderen Freizeit, die die Diakonie jedes Jahr anbietet! Dabei geht es nicht um die, die zur kalten Jahreszeit einfach in den Süden fliegen. Sondern alle die waren angesprochen, die sich das nicht leisten könnten und trotzdem echt eine Auszeit und einen „Tapetenwechsel“ gut gebrauchen konnten.

Ich, Philipp-Immanuel Albert, durfte dieses Jahr zusammen mit Tobias Hupfer (Diakonie) und Silke Maresch (Caritas) diese Freizeit mit ausgestalten.

Nach dem 2. Advent fuhren wir für drei Tage nach Rosenthal. Dort waren wir mitten in der schönen Sächsischen Schweiz in einem gemütlichen Rüstzeitheim. Mit dabei waren ein älteres Ehepaar, einer, der schon seit langem keine Arbeit mehr gefunden hatte, ein junger Mann nach einer Lebenskrise und noch ein paar andere wunderbare Menschen.

Gemeinsam machten wir Spaziergänge in die wunderschöne Natur, aßen zusammen Mahlzeiten aus der hauseigenen Küche und hatten Freude an heiteren Spieleabenden und am weihnachtlichen Plätzchenbacken.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Bergwerks Bergießhügel, in dem wir die Tunnelarbeit einer ganzen Generation von Bergleuten bestaunten.

In kleinen Andachten und einem Thema zum Tapetenwechsel machten wir uns auf die Suche, wo Gott in unserem Leben den Tapetenkleister und die neue Tapete in die Hand nimmt und mit Tapezieren anfängt. Es sind manchmal gar nicht die großen Bahnen, sondern die kleinen Streifen, mit denen er beginnt: eine neue Tür im Leben, durch die wir uns hindurchwagen oder wenn wir ihm etwas Raum, Zeit und Stille in unserem Leben geben.

Eine wirklich schöne Adventserfahrung war für mich, dass wir trotz der kurzen Zeit und unterschiedlichen Hintergründen eine so schöne gemeinsame Zeit genießen konnten. Besinnlich, fröhlich, interessiert und auch mit tiefgreifenden und bewegenden Gesprächen.

So war auch Raum, um über die schweren Seiten des Lebens zu sprechen. Im Advent muss nicht überall heile Welt sein, aber die Tapetenwechselfreizeit war eine schöne Gelegenheit eine ermutigende und erfrischende Gemeinschaft zu erleben und die Erwartung wieder zu erneuern, dass Gott in dieser Welt wirkt (und wenn es erstmal nur so unscheinbar ist, wie das kleine Kind in der Krippe von Weihnachten).

Philipp-Immanuel Albert

Kindergottesdienst

Hallo liebe Familien, hallo liebe Eltern und liebe Kinder!

Wir vermissen Euch in unseren Gottesdiensten.

Wir freuen uns, dass die Kinder gern zu den Kinderkirchen kommen, aber wir vermissen Euch wirklich in unseren Gottesdienst.

Unsere Kindergottesdienstmitarbeiterinnen sind traurig, denn sie bereiten Kindergottesdienst vor und manchmal fallen diese aus, weil kein Kind da ist. Deshalb teilen wir Euch heute die Termine für die Kindergottesdienst bzw. Familiengottesdienste bis zum Sommer mit.

Bitte heftet diese Seite an Eure Termintafel und plant wenigstens einmal im Monat einen Gottesdienst ein. Fast 30 Kinder können in unserer Gemeinde am Abendmahl teilnehmen. Aber was nützt das, wenn sie es nicht gebrauchen! Deshalb versuchen wir zu den Gottesdiensten mit Kindergottesdienst, auch das Abendmahl anzubieten. Wenn wir das Abendmahl nicht gebrauchen, bleibt es bedeutungslos, auch für unsere Kinder!

Kindergottesdienst in unserer Gemeinde:

Wann und Wo

21.01.2018
10.30 Uhr
Lohmen

18.03.2018
10.30 Uhr
Lohmen

1.4.2018
10.30 Uhr
Familiengottesdienst mit Taufen

22.04.2018
10.00 Uhr
Lohmen (Konfirmation)

20.05.2018
10.30 Uhr
Lohmen (Pfingsten)

10.06.2018
10.00 Uhr
voraussichtlich in Lohmen (Taufsonntag)

Brigitte Schleinitz